Sonntag, 9. Juni 2013

Zwei Heiden auf dem Pilgerpfad St. Jost

Gude!
Gestern ist etwas sehr merkwürdiges passiert: die absolut ungetaufte Feri ist einen ökumenischen Pilgerpfad im einem germanischen Gott gewidmeten deutschen Mittelgebirge entlanggepilgert. Und ein ebenfalls ungetaufter Kumpel aus dem unchristlichen Erzgebirge *hust* hat sich angeschlossen.
 
Auf die Idee kam ich, da Freund sowieso übers Wochenende bei einem Junggesellenabschied eingeplant ist, ich seit New York nicht zu längeren Fußmärschen kam weil er sich den Zeh gebrochen hat, der Odenwald so schön und nah ist, ich sowieso immer mal Pilgern wollte und mein 500. Geocache kurz bevor stand. Nach kurzem Googeln fand ich einige Infos zum St. Jost Pilgerweg, der mit entspannten 22 km Länge auch für eine Tagestour ideal war.
 
Symbol des St. Jost Pilgerweges.
 Alle Infos und die Karte dazu findet man auf der Homepage des Pilgerweges. St. Jost hätte im 7. Jahrhundert eigentlich ein Fürstentum geerbt, wurde aber lieber Pilgerer, Prediger und Eremit. Er ist darum auch der Schutzpatron der Pilgerer, passt also ganz gut für die erste Pilgerreise.
 
Unser Kumpel aus dem Erzgebirge ist für fast alles zu begeistern, wo man sich die Füße plattlatscht und vielleicht noch eine Tupperdose im Gebüsch finden kann. Er schloss sich am Abend davor in einer beliebten Studentenbar bei 10 Shots und einem Bier spontan an. Freund war recht erleichtert, dass mich jemand begleitet.
 
Ich hatte ja extra liebevoll leckeres Proviant eingekauft: Aufbackbrötchen, eine dicke Orange, Äpfel, Lachgummi... Leider war ich morgens aber so von den Brötchen und der Busfahrzeit abgelenkt, dass ich außer den blöden Brötchen und einem Salatrest vom Grillen am Vortag alles vergessen habe ... Glücklicherweise konnte ich auf dem Wochenmarkt noch einen Ersatzapfel besorgen, bevor der Bus kam, in dem mein Kumpel dann schon drinsaß. Nach einer Stunde Fahrt durch Odenwälder Käffer kamen wir schließlich in Niedernhausen an. Auf dem Weg zur ersten Station, der St. Johannes der Täufer Kirche, fanden wir am Schloss Lichtenberg schon erste Markierungen des Pfades. Fast wären wir die letzte Etappe des Pilgerpfades, den Erleuchtungspfad vom Schloss zur Kirche, schon entlanggelaufen. "Glücklicherweise" verirrten wir uns aber ein bissel (muss man sich ja erstmal dran gewöhnen wie sowas ausgeschildert ist...) so dass wir die Erleuchtung nicht zu früh bekamen  

An der Kirche, in die wir kurz hineinschauten, begann der Weg ziemlich motivierend: aus der Kirchentür raus gradezu die Treppe und den Berg runter. Diese Etappe heißt passenderweise auch Aufbruchspfad. Man denkt sich "Und los!" Ein Infoschild informierte uns noch darüber, dass Gott uns segnet und behütet, während wir unterwegs sind.
 
Die ersten 100 m Pilgerpfad, zurückgeblickt.
Nach einer kurzen Strecke durch das Dörfchen und an einem extrem lauten Froschteich vorbei gelangte man im Wald zu einer Ruine der ehemaligen Kapelle für St. Jost. Es ist nicht mehr wirklich was davon übrig, aber es wurde ein Kreuz aufgestellt und eine offene Kapelle aus Holz erbaut. Danach folgte der Stille Pfad, der teilweise auch nach Trampelpfad aussah. So richtig viel Pilgerbetrieb scheint hier nicht zu sein...
 
offizieller Pilgerweg...
Schließlich gelangte man aber auf einen breiten Feldweg mit schöner Aussicht auf Niedernhausen (sooo weit ist das schon weg ) und schönen Wildwiesen...

Super Wetter, und so schöne Blumen...

...ideal zum Pimpen des Pilgerhutes geeignet!
Auf einer kleinen Anhöhe schließlich liegt die Station Zwölf Apostel, gut geeignet für die erste Brotzeit und das Auftragen von Sonnencreme, denn es war langsam Mittagszeit und die Sonne knallte hier schon ziemlich auf die beiden motivierten Pilgerer herunter. Wir entdeckten, dass das Grüppchen neugepflanzter Bäume um die Sitzgelegenheit wohl die 12 Apostel symbolisieren sollte. Wenn die Bäume etwas dicker werden, wirds jedenfalls ziemlich kuschlig in dem kleinen Kreis darin...
 
Die Hinweistafel für die nächste Etappe informierte uns, dass ein Steigender Pfad vor uns lag und wir nun einen Stein hinaufschleppen sollen, in den man hineinlegt, was auch immer man gern loswerden möchte. Ich hatte meinen Stein schon etwas früher entdeckt und mitgenommen, mein Kumpel wollte sich bei den 12 Aposteln einen suchen. Irgendwie haben wir das aber verdusselt, 500 m weiter dachte ich aber zum Glück daran und er ist nochmal zurückgeflitzt.
 
Steineschleppen als Mintherapie...
Der folgende Anstieg war schon etwas anstrengend, zumal er größtenteils in der prallen Sonne lag. Mein Kumpel (der ürbigens bei meinem Geburtstagscamping auch mit unter anderem einer Auswahl von 5 verschiedenen Gläsern Brotaufstrich fürs Frühstück auf den Altkönig im Taunus gestiegen ist) hat sich trotzdem unterwegs noch 9 weitere Steine aufgepickt und mitgeschleppt.

Es ging vorbei an den typischen Steinformationen, die man überall im Odenwald findet. Neben den Infos über alle möglichen am Wegesrand wachsenden Kräuter und Gräser bekam ich von meiner Pilgerbegleitung jetzt auch Hinweise, wie man sich mittels Mitführen eines Hahnes vor Trollangriffen schützen kann. Wir hatten zwar keinen Hahn dabei, aber da die Sonne noch fast senkrecht vom Himmel knallte bestand für die nächsten paar Stunden glücklicherweise auch erstmal keine Gefahr.
 
Trollbehausungen.
Bei der folgenden Station Rimdidim legten wir schließlich unsere Steine auf den großen Haufen, den andere Pilgerer dort schon angehäuft hatten.
 
Aufgetürmte losgelassene Dinge.
Zwar hieß die folgende Etappe auch wieder Steigender Pfad, es ging aber erstmal entspannend bergab und in herrlichem Sonnenschein weiter nach Süden, bis der Pfad relativ angenehm weiter anstieg. Da wir ja nebenbei auch immer wieder ein paar Geocaches gesucht haben, vertrödelten wir ziemlich viel Zeit in dornigen Gebüschen oder modderigen Gruben. Unsere Laufzeit allerdings war deutlich schneller als die angegebene, und so kamen wir trotzdem nach 4,5 Stunden auf der Neunkirchener Höhe mit dem Kaiserturm an. Das war nach 10,9 km etwa die Hälfte der Gesamtstrecke, angeblich hätte man bis hierhin ohne Pausen 3,75 Stunden gebraucht. Wir mampften einen Kuchen in der Gaststätte und marschierten dann auf dem Gnadenpfad durch schöne Landschaft weiter bis ins Dorf Neunkirchen. Es war etwas kälter geworden, aber durchaus angenehm zum Laufen.
Schon wieder so schöne Wiesen...

Verschlafenes Kaff Neunkirchen.
Direkt hinter dem Ortsausgang hörten wir es plötzlich von Westen her laut grollen. Gewitter? Hmm. Naja, es klang noch weit weg, und außerdem wurde uns ja gesagt, Gott behüte uns und so. Offenbar mag Gott es aber net, wenn Ungetaufte auf seinen Pilgerpfaden quasi schwarzfahren, und bei Lützelbach begann es zu regnen. Passenderweise endete hier die Etappe Gnadenpfad, es begann der Tauferinnerungspfad. Aufgrund mangelnder Taufe konnten wir uns natürlich nicht erinnern, wurden aber dafür jetzt betröppelt. Ich hoffe, ich gelte jetzt nicht als getauft
 
Nach einem kurzen Picknick unter einem Baum sah es so aus, als wäre der leichte Regel vorbei, das Gewitter schien sowieso an uns vorbeigezogen. Also gingen wir weiter durch ein Waldstück zur Station Marienteichhütte. Hier suchten wir noch schnell einen Cache, währenddessen begann es aber wieder zu regnen - und diesmal deutlich stärker. Wir entschieden uns, jetzt doch lieber einen Moment zu warten. Dann begann es zu hageln. Gott scheint uns nicht zu mögen. Als plötzlich ca. 50 m hinter uns ein Blitz einschlug und uns fast das Trommelfell wegfetzte, waren wir uns nicht sicher, ob Gott uns jetzt hasst oder ob das noch ein positives Zeichen war und der Blitz ansonsten die Hütte getroffen hätte Vermutlich wollte nur Thor einfach mal wieder auf sich aufmerksam machen, damit nicht einer von uns versehentlich Christ wird
Erkennt man net, aber: es hagelt grade ca. 1 cm große Knollen.
Von den Bäumen flossen kleine Sturzbäche an den Rinden herab und der nahegelegene Bach begann sich an den Einflüssen zu überstauen. Inzwischen bestand der Marienteich nicht nur aus dem kleinen Steinteich vor der Hütte, sondern breitete sich auch um die Bänke und dahinter aus.
 
Schließlich wurden die Abstände zwischen Blitz und Donner immer länger, und nach einiger Zeit schien es nur noch zu regnen. Eigentlich mag ich Gewitter ja, und das hatte irgendwie auch Atmosphäre. Allerdings hockten wir schon eine gute Stunde in der Hütte und begannen zu frieren, daher beschlossen wir irgendwann, trotz des Regens weiterzulaufen (hatten natürlich auch keine langen Hosen oder vernünftige Regenjacken dabei...). Als wir die Etappe Seligpreisungspfad angingen, kam es einem auch gar nicht mehr so vor, als wenn es arg regnet. Dafür waren die Bäche jetzt ziemlich reißend und wie Wege sehr matschig.
 
Ziemlich schneller Bachlauf nach dem Gewitter.
Als wir aus dem Wald herauskamen, hatte es aufgehört und warme Luft kroch aus dem Tal nach oben. Die Sonne kam wieder heraus. Ein Teil aus dem Vers für diese Etappe schien mal wieder ziemlich gut zu passen: "Mein Geist frohlockt: Der Herr ist mein Retter."
 
Es folgten ein weiterer Stiller Pfad und noch ein Steigender Pfad, den ich nicht als besonders hart steigend in Erinnerung habe, dann kamen wir an der Heuneburg an. Angeblich steht hier ein Ringwall aus keltisch-germanischer Zeit, für mich sah das ganze einfach nach einem Haufen herumliegender Steine aus, wie wir sie schon die ganze Zeit über gesehen haben. Allerdings fanden sich hier einige Worte in germanischen Runen auf die Hinweisschilder gekritzelt und ein paar Blumen, die definitiv nicht von allein hier hochgekommen sind.

Steine, die angeblich einen Ringwall formen.
Ist bestimmt auch nervig für praktizierende Asatru, wenn hier ständig christliche Pilger langlatschen, darum machten wir uns aus dem Staub, bevor uns jemand für solche halten konnte. Es folgte ein Segnender Pfad, nach dem wir wieder in Niedernhausen ankamen und am Eselsbrunnen meinen 500. Geocache finden konnten. An diesem Brunnen wurde früher das Wasser mit Eseln zum Dorf hinaufgeschleppt, was dann doch noch unerwartet hoch lag. Mit letzter Kraft krochen wir eine ziemlich ungleichmäßige Treppe mit gemeiner Steigung hinauf, die in der Pilgerbroschüre ziemlich verharmlosend Wasserpfad genannt wurde.
Wir kamen an der Bushaltestelle vorbei  () und gingen schließlich zum Schloss Lichtenberg hinauf.
Schloss steht noch.
Vor über 8 Stunden kamen wir hier schon lang (und die komische Hochzeit da drin war immer noch nicht vorbei ). Diesmal fanden wir auf dem Erleuchtungspfad die Wegmarkierung, an der wir beim ersten Versuch vorbeigelatscht sind, und konnten uns auf dem Weg zurück zur Kirche jetzt doch noch vollständig und nun auch voll berechtigt erleuchten lassen.
 
Bei der Kirche angekommen waren wir schon ziemlich stolz, den Weg komplett geschafft zu haben (auch wenn es dank Geocaching, Essenspausen und Gewitter recht lang gedauert hat, trotzdem finde ich dafür 9 Stunden statt der angegebenen 7 ziemlich zügig). Eigentlich waren wir jetzt auch gar nicht so fertig (ging ja das letzte Stück auch fast nur bergab). Auf eine zweite Runde hatten wir trotzdem keine Lust mehr, also posierten wir nur schnell für ein Dokumentationsfoto vor der Kirche.

Wieder da, wo wir vorher schonmal waren.
Die Zeit bis der Bus kam reichte dann gerade noch für ein Eis (sehr passend, da der nur alle 2 Stunden kommt).
 
Insgesamt hat uns die Wanderung sehr gut gefallen, die Landschaft ist schön und abwechslungsreich und die 22 km waren echt bequem zu schaffen. Mal sehen, wo es hier noch weitere Pilgerwege gibt... Vielleicht kommt dann auch der zwangskatholisierte Freund dann mal mit, wenn sein Zeh wieder heile ist und das Christentum-Trauma nicht allzu groß (und solange er verspricht, uns nicht boshaft in einen Hinterhalt zu führen und notzutaufen )...

Mittwoch, 5. Juni 2013

Die gelbe Krawatte

Namaste,
neues aus dem Yoga-Bootcamp! Nachdem ich neulich ein altes Aquarium entrümpelt habe und es vorgestern abgeholt wurde, hatte ich plötzlich einen niedrigen Tisch unter der Dachschräge frei, ungefähr da, wo ich immer Yoga mach. Logisch, dass da dann irgendwie eine Kerze drauf muss. Und eigentlich könnt ich auch den Ganesha draufstellen, der in dem Regal hinter meinem Schreibtischstuhl immer so fürchterlich unbeachtet herumsteht... Alles kam irgendwie zusammen, und plötzlich hatte ich einen Yogatempel gebaut:


Was hat das jetzt mit gelben Krawatten zu tun? Kommt noch...
Heute hab ich jedenfalls schon 2 Wochen tägliches Yoga hinter mir. Inzwischen ist nicht nur mein Rücken entspannter, sondern auch ich insgesamt, glaube ich. Zum einen scheine ich besser zu schlafen, weil ich tagsüber nicht mehr so furchtbar müde bin wie sonst unter der Woche, zum anderen leb ich jetzt irgendwie friedlicher vor mich hin.

Ich hab mir bei erstaunlich vielen Dingen in den letzten Tagen einfach gedacht "Ach.. ist mir eigentlich auch egal." Vor Kurzem ging es beispielsweise darum, was Freund zur Hochzeit seines Bruders anziehen soll. Ein grauer Anzug stand schonmal fest, nun wurde plötzlich gefordert, dass er dazu eine gelbe Krawatte tragen muss - wie bescheuert sieht das denn aus? Und warum entscheidet eigentlich nicht er, was er anzieht, sondern die Freundin der Braut, nur weil die ihr (Käfer und Fliegen anziehendes) gelbes Kleid schon hat? Und steht er mehr neben ihr, dass seine blöde Krawatte unbedingt das Gelb von ihrem Kleid haben muss, oder neben mir, wo ich nunmal ein lila Kleid anhabe, was obendrein viel besser zu seinem grauen Anzug passt statt so ein Clownsgelb?

Kurzum: ein super Thema um sich tierisch aufzuregen!
Ich hab aber spontan entschieden: Es ist mir egal. Meinetwegen läuft er mit ner gelben Krawatte rum. Mir egal ob das dumm aussieht oder ob er sich durchsetzen kann oder nicht. Mir auch egal, ob wir nebeneinander dann dämlich aussehen. Ich steck da einfach keine Energie in Diskussionen, Vorschläge oder auch sinnloses Herumwettern mehr rein, weil es mir wirklich schnurzepiepwurst ist.

Was verändert sich in meinem Leben wegen der Krawattenfarbe?
 
Option 1: Ich reg mich auf, such nach einer Alternative, er trägt eine zum Anzug passende Krawatte. Klingt schön, allerdings ist dann die Freundin der Braut sauer, was dazu führt, dass Freund Gewissensbisse hat, womöglich regen sich dann noch weitere Personen darüber auf, dass er keine gelbe Krawatte trägt. Ich bin aus Sicht der anderen schuld und die Böse, da ich ihm diktier was er anziehen soll und das wider dem Wunsch der Freundin der Braut, was ja quasi die Braut ist, was quasi seine Familie ist, gegen die ich mich grade wieder auflehne. Freund ist sauer, weil er glaubt dass alle ihm Vorwürfe machen und er prinzipiell alles falsch macht.

Option 2 (am wahrscheinlichsten): Ich reg mich auf, ich such nach einer Alternative, er trägt trotz besserer Vorschläge und obwohl er es selber hässlich findet Gelb, weil er Angst hat dass irgendjemand auf ihn sauer wird wenn er es nicht tut (ich zähl bei solchen Entscheidungen übrigens nicht mit - Freund opfert sich selbst regelmäßig für andere auf und sieht mich offenbar als Teil von sich selbst, der dann ganz selbstverständlich mitgeopfert wird). Was bringt das? Nichts, da er trotzdem aussieht wie ein Clown, seine Familie sich darin bestätigt fühlt dass der Junge letztenendes immer tut was man sagt, ich die ganze Hochzeit über eine Krise krieg wenn ich die Krawatte seh. Freund ist sauer, weil er glaubt dass alle ihm Vorwürfe machen und er prinzipiell alles falsch macht.

Option 3: Freund soll tragen was er will, ist mir völlig wurst. Für den Fall dass er Gelb trägt, fühlt sich seine Familie bestätigt, die Freundin der Braut ist glücklich, er hat halt kein Rückgrat, aber das ist ja sein Problem. Ich bin an nix schuld und hab meine Ruhe...


Man muss nicht immer alles so ernst nehmen.
Ich musste an eine gewisse gelbe Krawatte zurückdenken, die meine Freundin Toffel vor Jahren mal aus einem Geocache gezogen hatte. Wir haben die Krawatte angeguckt, dann uns, und haben uns dann halb totgelacht, wie so ein potthässliches Teil in diesen Cache kommt. Leider hat Toffel diese Krawatte inzwischen nicht mehr, aber ich hab mir trotzdem vorgestellt, wie Freund dieses Teil bekommt und trägt - ich glaube das war letztenendes der Auslöser für meine kleine Erkenntnis ...


PS: Nachtrag von nach der Hochzeit: Er musste sich auf Geheiß seiner Mutter nun eine gelbe und eine lila Krawatte kaufen und diese während der Hochzeit wechseln, um zunächst zum Kleid der Trauzeugin und dann zu meinem zu passen. Ich hingegen hab während des gesamten Tages eine zerlumpte graue Strickjacke von ihm getragen, da ich Fieber hatte